Messnetz

Um die Vielfalt von Pflanzen, Schmetterlingen, Vögeln, Schnecken und Moosen zu erfassen, arbeitet das BDM mit zwei verschiedenen Messnetzen.

Das BDM richtet das Augenmerk auf die Erhebung von häufigen und verbreiteten Arten. In Anlehnung an bereits bestehende Erhebungsprogramme wurde ein systematisches Stichprobenraster gewählt. Dieses besteht aus zwei verschiedenen Messnetzen, welche die ganze Schweiz überziehen. Das eine Messnetz umfasst rund 520 Probeflächen von je einem Quadratkilometer Ausdehnung, das andere rund 1600 kleinflächige Messpunkte.

An den Kreuzpunkten der Stichprobennetze bestimmen Biologinnen und Biologen in regelmässigen Abständen einen Grossteil der Pflanzen- und Tierarten und zählen zum Beispiel Vögel, Schnecken und Moose. Diese Daten werden von der Koordinationsstelle gesammelt und aufbereitet.

Messnetz Artenvielfalt in Landschaften (Z7)

Das Netz besteht aus rund 520 Probeflächen von einem Quadratkilometer Ausdehnung. Im Jura und in der Südschweiz ist das Messnetz verdichtet, um statistisch zuverlässige Daten zu erhalten.

Messnetz Artenvielfalt in Lebensräumen (Z9)

Die 1600 Messpunkte sind gleichmässig über die ganze Schweiz verteilt. Die Messfläche beträgt für die meisten Artengruppen zehn Quadratmeter.

Um sicherzustellen, dass die Mitarbeitenden des BDM die genau gleiche Fläche immer wieder auffinden, werden die Zentren der Aufnahmeflächen mit einem GPS-Gerät (Global Positioning System) eingemessen. Zusätzlich wird der Standort «versichert»: Im Zentrum wird eine Oberflächenmarkierung angebracht und in 60 Zentimeter Tiefe ein Magnet vergraben. Somit ist gewährleistet, dass die exakte Aufnahmefläche immer wieder lokalisiert werden kann.