Methode

Die biologische Vielfalt wird mit so genannten Indikatoren erfasst.

In mehreren Workshops zu Beginn des Projektes wurde bei den zukünftigen Nutzniessern des BDM der Daten- und Informationsbedarf abgeklärt, um die Mittel möglichst optimal einzusetzen. Zusätzlich mussten die Bedürfnisse internationaler Organisationen berücksichtigt werden, an welche die Schweiz Daten zu liefern hat, zum Beispiel der OECD - der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

In internationalen Monitoring-Programmen wird häufig das so genannte PSR-Modell angewendet. Deshalb hat sich die Schweiz ebenfalls für dieses Modell entschieden. Die Abkürzung «PSR» steht für das «Pressure-State-Response»-, respektive «Einfluss-Zustand-Massnahme»-Modell der OECD.

Das PSR-Modell erfasst die Biodiversität in Kennzahlen und arbeitet mit drei verschiedenen Typen von Indikatoren:

  • Zustandsindikatoren sind die wichtigsten Kennzahlen der Biodiversität. Sie geben die wichtigsten Veränderungen der Biodiversität wieder. Dazu gehören die verschiedenen Ebenen der Artenvielfalt sowie genetische und landschaftliche Vielfalt. Ein wichtiger Indikator beschreibt beispielsweise die Veränderung der Anzahl der wildlebenden Säugetiere in der Schweiz.
  • Einflussindikatoren beschreiben die verschiedenen Faktoren, die die Artenvielfalt beeinflussen. Dazu gehört zum Beispiel das Nährstoffangebot, die Struktur eines Lebensraumes oder die Nutzungstechnik. Die Spannweite an Einflussindikatoren ist sehr weit.
  • Massnahmenindikatoren erfassen Trends und Entwicklungen, die zum Erhalt der Biodiversität beitragen, zum Beispiel die Veränderung der Gesamtfläche der Biobetriebe.

Bestimmen der Artenvielfalt

Die Artenvielfalt wird im Gelände erhoben. Darüber hinaus erfasst das BDM auch Einflüsse auf die Biodiversität wie etwa den Einsatz von Dünger oder die Grösse der Schutzgebiete.