So läuft eine Feldaufnahme ab

Da das Biodiversitätsmonitoring Schweiz weltweit eines der ersten seiner Art war, mussten viele der Methoden eigens dafür entwickelt werden. Je nach Artengruppe und Messnetz besuchen die Feldmitarbeitenden jede Probefläche ein- bis siebenmal pro Jahr, um Pflanzen und Tiere zu zählen.

Die angewandte Methodik unterscheidet sich je nach Messnetz und Artengruppe sehr stark. Während sich die Erhebungen zur Artenvielfalt in Lebensräumen auf eine kleine Fläche beschränken, geht es bei den Untersuchungen der Artenvielfalt in Landschaften darum, auf einer Fläche von einem Quadratkilometer Pflanzen und Tiere aufzunehmen. Wichtig bei allen Felderhebungen ist es, dass jedes Mal ganz exakt dieselbe Fläche oder Strecke nach dem genau gleichen Vorgehen bearbeitet wird.

Erhebungen zur Artenvielfalt in Landschaften

Feldmitarbeitende erfassen die Pflanzen, Tagfalter und Brutvögel auf einer Fläche von einem Quadratkilometer Grösse. In der Regel schreiten sie dabei eine genau vorgegebene Strecke entlang von Wegen und Strassen ab.

> So läuft eine Probenahme Schritt für Schritt.

Erhebungen zur Artenvielfalt in Lebensräumen

Feldmitarbeitende erheben die ausgewählten Artengruppen bloss auf einer kleinen Fläche – meistens 10 Quadratmeter an Land und 5-100 Meter an Gewässern. Gefässpflanzen werden direkt vor Ort bestimmt. Für die Bestimmung von Moosen und Mollusken und auch für die Gewässerinsekten werden jedoch Proben genommen, die anschliessend im spezialisierten Labor untersucht werden.

> So läuft eine Probenahme Schritt für Schritt.