Das BDM vor Ort

Die Untersuchungen zur Biodiversität eines Lebensraums finden auf einer kleinen Fläche statt. Die Methode verlangt eine sehr sorgfältige, exakte Arbeitsweise. Bereits im Feld werden die Pflanzenarten mit Hilfe einer Smartphone-App erfasst. Moose, Schnecken und Gewässerinsekten werden konserviert und zur Bestimmung an Spezialisten weitergegeben.

Gefässpflanzen, Moose und Mollusken

Für die Erhebung von Pflanzen, Moosen und Mollusken in einem Lebensraum suchen Feldbiologinnen und -biologen die Stichprobenflächen von zehn Quadratmetern mittels GPS- und Magnetsuchgerät. Ist der Magnet einmal lokalisiert, wird die Probefläche mittels einer 1,8 Meter langen Schur markiert. 

Bereits im Feld werden die Pflanzenarten mit Hilfe einer Smartphone-App erfasst. So erübrigt sich das Übertragen vom Feldbuch in den Computer. Manchmal ist es aber auch nötig, Arten mitzunehmen und zu Hause nachzubestimmen. Moose und Schnecken werden zur Bestimmung an Spezialisten weitergegeben. 

Klicken Sie auf eines der Bilder: Die Bildstrecke begleitet eine BDM-Mitarbeiterin beim Besuch einer Probefläche.

 
 

Gewässerinsekten

Die Bildstrecke zeigt, wie eine Probeentnahme für Gewässerinsekten im Feld abläuft. Das BDM erhebt an rund 600 Fliessgewässerabschnitten in der Schweiz die biologische Vielfalt unter Wasser. Die untersuchten Organismen sind Steinfliegen-, Köcherfliegen- und Eintagsfliegenlarven.

In bewegten Bildern

Der Film verdeutlicht die BDM-Methode zur Messung der Artenvielfalt eines Lebensraums. Gezeigt werden sowohl die Erhebungen an Land als auch in einem Fliessgewässer.

Weitere Informationen zum Indikator «Artenvielfalt in Lebensräumen» finden Sie
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