M4: Ökologische Ausgleichsflächen
 

Ökologische Ausgleichsflächen, wie beispielsweise Hecken, extensiv genutzte Wiesen oder Buntbrachen sind wertvolle Lebensräume, die ein reiches Spektrum an heimischer Flora und Fauna beherbergen. Solche wertvollen Lebensräume sollen erhalten und wo möglich wieder vergrössert werden. Die ökologischen Ausgleichsflächen ergänzen Naturschutzgebiete und helfen, traditionelle Landschaftsstrukturen und -elemente zu erhalten.

Seit der Bund 1993 Ökoprogramme eingeführt hat, nahmen die beitragsberechtigten ökologischen Ausgleichflächen (ÖAF) von zirka 70'500 auf rund 120'000 Hektar zu. Sie umfassen heute, inklusive Hochstamm-Feldobstbäume, rund 11 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche. Seit 2002 stagniert die Gesamtfläche für den ökologischen Ausgleich.

Im Jahr 2001 wurde mit der Öko-Qualitätsverordnung (ÖQV) ein weiteres Instrument eingeführt. Ökologische Ausgleichsflächen mit besonderer biologischen Qualität werden zusätzlich abgegolten. Nach einem rasanten Anstieg der Fläche von 14'100 Hektar im Jahr 2002 auf rund 32'200 Hektar 2005 sank sie bis zum Jahr 2008 wieder auf 25'100 Hektar ab.

 
 
Beitragsberechtigte ökologische Ausgleichsflächen in der Schweiz
 

Hektar

Beitragsberechtigte ökologische Ausgleichsfläche in der Schweiz

 
 
Komplettes Datenblatt
 

> Komplettes Datenblatt M4 (1,1 MB)

 
 
Weitere Informationsmöglichkeiten
 

Kontaktperson für den Indikator M4
Meinrad Küttel, meinrad.kuettel@bafu.admin.ch, +41 (0)31 322 93 24

Weitere Indikatoren zum Thema
> M5: Biologisch bewirtschaftete Fläche
> E7: Nutzungsintensität der landwirtschaftlichen Fläche

Weblinks
> www.blw.admin.ch (Ausführliche Informationen über das Bundesamt für Landwirtschaft)
> www.bfs.admin.ch (Ausführliche Informationen über das Bundesamt für Statistik)
> www.admin.ch/ch/d/sr/910_13/index.html (Direktzahlungsverordnung)
> www.admin.ch/ch/d/sr/910_14/index.html (Öko-Qualitätsverordnung, ÖQV)
> www.admin.ch/ch/d/sr/912_1/index.html (Landwirtschaftliche Zonen-Verordnung)