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| TWW sind wichtig für die Artenvielfalt | |||
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Daten des BDM belegen, dass Landschaften mit Trockenwiesen und -weiden (TWW) durchschnittlich mehr Arten beherbergen als die Normallandschaft. Dies gilt vor allem für Gefässpflanzen und Tagfalter. Besonders ausgeprägt ist der Unterschied zwischen TWW und Normallandschaft auf der Alpensüdseite. Viele Wärme liebende Arten finden in TWW ihren bevorzugten Lebensraum, etwa mehrere hundert Pflanzarten oder rund 40 Prozent der einheimischen Schmetterlingsarten. Doch beeinflusst das Vorkommen von TWW auch die Biodiversität ganzer Landschaften? Um diese Frage zu beantworten, hat die BDM-Koordinationsstelle Stichprobenflächen mit national bedeutenden TWW und Flächen ohne TWW-Anteil miteinander verglichen. Grosse Unterschiede im Tessin Im Vergleich zur Alpensüdseite ist das mittlere Tagfalter-Artenplus im Jura mit 6 Arten eher klein, vermutlich deshalb, weil sich im Jura Flächen mit TWW-Anteil oft gar nicht grundlegend von «normalen» Flächen unterscheiden. Im Jura gibt es neben den TWW von nationaler Bedeutung noch viele weitere Trockenstandorte und magere Wiesen, die nicht im Bundesinventar auftauchen aber für die Artenvielfalt ebenfalls wichtig sind. Armes Mittelland
Abb: Mittlere Anzahl Arten (Gefässpflanzen, Tagfalter, Brutvögel) auf BDM-Stichprobenflächen mit und ohne Anteil an Trockenwiesen und -weiden von nationaler Bedeutung (Vertrauensbereich von 95 Prozent). Stichprobenflächen mit TWW-Anteil beherbergen im Mittel 10 Tagfalter-, 41 Gefässpflanzen- und 2 Brutvogelarten mehr als andere Stichprobenflächen. Insgesamt wurden 471 Stichprobenflächen mit einer Medianhöhe von unter 2200 Meter über Meer ausgewertet, davon 357 mit und 114 ohne TWW-Anteil.
Oktober 2008 |
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