Verlässliche Daten über unsere Lebensgrundlage
Datennutzungsvereinbarung
Möchten Sie die Rohdaten des BDM für eigene Analysen nutzen? Gerne stellen wir diese zur Verfügung. Vorab ist ein Datennutzungsvertrag zu unterzeichnen. Bitte senden Sie uns dazu die folgenden Informationen:
- Name, Organisation und vollständige Anschrift
- Spezifikation der gewünschten Daten (z.B. Messnetz, Artengruppen und gewünschter Zeitraum)
- Kurze Darstellung Ihres Projekts inklusive den geplanten Analysen
Nach Erhalt Ihrer Anfrage werden wir uns zeitnah mit Ihnen in Verbindung setzen, um den Datennutzungsvertrag und den Datenexport zu besprechen. Herzlichen Dank für Ihr Interesse!
Bitte senden Sie uns Ihre Anfrage per E-Mail oder Post an:
Hintermann & Weber AG
Ökologische Beratung, Planung und Forschung
Austrasse 2a
CH-4153 Reinach
Telefon 061 717 88 88
Projektleitung
Bundesamt für Umwelt BAFU
Abteilung Biodiversität und Landschaft
Jérôme Frei
3003 Bern
Telefon 058 465 03 47
Auftragnehmer
Leitung
Hintermann & Weber AG
Ökologische Beratung, Planung und Forschung
Adrian Zangger
Austrasse 2a
CH-4153 Reinach
Telefon 061 717 88 88
Kontaktformular
Berichte des BDM
Seit gut 20 Jahren erhebt das BDM routinemässig Daten zur Entwicklung der Biodiversität. Die Arterfassung in Feld und Labor sowie das Aufbereiten der Daten geschehen im Hintergrund. Das Hotspot Sonderheft zu 20 Jahren BDM zeigt, was und wer hinter den Daten steckt. Es beleuchtet aber auch aktuelle Entwicklungen der Biodiversität.
In der Schweiz bestehen mehrere nationale Programme zur Überwachung der biologischen Vielfalt. Ergänzt werden sie durch verschiedene kantonale Monitorings und Wirkungskontrollen im Bereich Biodiversität. In dieser Publikation des BAFU werden die vier übergeordneten Programme des Bundes vorgestellt, ihr Erhebungsdesign beschrieben und aufgezeigt, wie sich Synergien nutzen lassen.
Seit 2010 werden im Biodiversitätsmonitoring Schweiz das Makrozoobenthos und die Eintags-, Stein- und Köcherfliegen an rund 500 in der gesamten Schweiz verteilten Fliessgewässerabschnitten systematisch erfasst. Somit liegen nun drei vollständige Erhebungsperioden von jeweils 5 Jahren vor. Dieses kleine Jubiläum wurde zum Anlass genommen, die aktuellen Bestandstrends für die überwachten Taxa in einem Bericht zu präsentieren. Daneben sind auch die Nachweiskarten, die Höhenverbreitung sowie das Vorkommen in Abhängigkeit der Fliessgewässergrösse dargestellt. Die Zusammenstellung richtet sich in erster Linie an die Feld- und Labormitarbeitenden, als Wertschätzung für ihre unermüdliche und engagierte Arbeit, welche die Grundlage für diese und diverse weitere Auswertungen bildet. Doch auch die Besucherinnen und Besucher der BDM-Website sollen von dem attraktiv aufgemachten Produkt profitieren: Ein PDF kann hier heruntergeladen werden.
Seit 2003 werden im Biodiversitätsmonitoring Schweiz (BDM) die Tagfalter auf 450 Flächen von einem Quadratkilometer systematisch erfasst. Somit liegen nun vier vollständige Erhebungsperioden von jeweils 5 Jahren vor. Dieses kleine Jubiläum wurde zum Anlass genommen, die aktuellen Bestandstrends für die überwachten Arten in einem Bericht zu präsentieren. Daneben sind auch die Nachweiskarten, die Höhenverbreitung sowie die Phänologie dargestellt. Die Zusammenstellung richtet sich in erster Linie an die Feldmitarbeitenden, als Wertschätzung für ihre unermüdliche und engagierte Arbeit, welche die Grundlage für diese und diverse weitere Auswertungen bildet. Doch auch die Besucherinnen und Besucher der BDM-Website sollen von dem attraktiv aufgemachten Produkt profitieren: Ein PDF kann hier heruntergeladen werden.
Eine 2014 erschienene Publikation fasst das Konzept des BAFU-Programms auf leicht verständliche und umfassende Weise zusammen.
Eine Analyse aufgrund von BDM-Daten zeigt, wie sich die Tagfaltervielfalt in der Schweiz verändert, sollten die Temperaturen wie prognostiziert bis ins Jahr 2050 um 2 Grad steigen. Der Lagebericht "Zustand der Biodiversität in der Schweiz" fasst Erkenntnisse aus dem Biodiversitätsmonitoring Schweiz nach fünf Erhebungsjahren zusammen. Stand: Mai 2006
Die Schweiz trägt für jene Arten eine besondere Verantwortung, deren Verbreitungsgebiet zu einem grossen Teil in der Schweiz liegt. Wie eine Auswertung der Daten des Biodiversitätsmonitorings Schweiz (BDM) zeigt, werden solche Arten gehäuft in den Alpen nachgewiesen.Stand: Oktober 2011
Die Mengen an Stickstoff, die aus der Luft abgelagert werden, überschreiten auf rund 58 Prozent der Landesfläche die kritischen Belastungsgrenzen der betroffenen Lebensräume. Das Verteilungsmuster, nach dem der Stickstoff deponiert wird, stimmt gut mit demjenigen der mittleren Nährstoffzeigerwerte der Vegetation überein. Stand: Dezember 2011
Auswertungen der BDM-Daten zeigen, dass typische Gebirgspflanzen ihre Verbreitung in noch höhere Lagen ausgedehnt haben. Generell dringen wärme-liebende Gefässpflanzenarten in bisher kühlere Gebiete vor. Stand: März 2012
Trockenwiesen gehören zu den besonders wertvollen Lebensräumen für viele Tagfalterarten. Dies zeigt eine Untersuchung des BDM, die Gebiete mit einem sehr grossen Tagfalterreichtum mit dem Inventar der Trockenwiesen und -weiden verglich. Stand: August 2012
Neue Untersuchungen mit BDM-Daten legen nahe, dass sich die Pflanzenvielfalt je nach Ökologie der Arten unterschiedlich entwickelt. So ist beispielsweise mit einem Zuwachs von ursprünglich nicht einheimischen Pflanzenarten zu rechnen, da die Klimaerwärmung sowie die wachsende Siedlungsfläche diese Artengruppen begünstigen. Im Gegensatz dazu ist von einem Rückgang des Reichtums einheimischer Arten auszugehen – bei ihnen wirken sich Klimaerwärmung und Veränderungen der Landnutzung negativ aus. Stand: Juni 2013
Der Bericht gibt einen Überblick über das Stichprobendesign des Biodiversitäts-Monitorings Schweiz (BDM) und richtet sich an Fachleute aus dem Bereich Monitoring. Der Bericht zeigt auf, warum welche methodischen Ansätze für das Stichprobendesign des BDM gewählt wurden. Stand: Januar 2024
Methodische Anleitungen zum Herunterladen
Feldarbeit «Gefässpflanzen in Landlebensräumen»
Feld- und Laborarbeit «Moose»
Feld- und Laborarbeit «Gehäuseschnecken»
Kostenloser Bezug von Methoden und Produkten
Die für das BDM entwickelten Methoden und Produkte (inkl. Smartphone-App) sowie die durch das BDM erhobenen Daten stehen Interessierten kostenlos zur Verfügung. Fragen Sie uns an!
Sonderheft Hotspot
Das Hotspot Sonderheft zu 20 Jahren BDM zeigt, wer hinter den Daten steckt und beleuchtet aktuelle Entwicklungen der Biodiversität.
Publikationen
Sammlung aller veröffentlichten wissenschaftlichen Publikationen mit Daten des BDM: